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Sitzen im Homeoffice – was der DKV-Report 2025 über unsere Gesundheit verrät

17.02.2026

Langes Sitzen als unterschätztes Gesundheitsrisiko

Das Homeoffice ist für viele Beschäftigte zur neuen Normalität geworden. Doch mit der räumlichen Flexibilität kommt ein oft unterschätztes Problem: immer längere Sitzzeiten. Der DKV-Report 2025 zeigt, dass die deutsche Bevölkerung werktags durchschnittlich über zehn Stunden pro Tag sitzt. Ein Großteil dieser Zeit entfällt inzwischen nicht mehr auf klassische Büroarbeitsplätze, sondern auf das Arbeiten von zu Hause aus.

Was früher der Weg zur Arbeit, Meetings in anderen Räumen oder der Gang zur Kantine war, fällt im Homeoffice häufig weg. Das Ergebnis: weniger natürliche Bewegung, längere Phasen statischen Sitzens – und damit ein steigendes Gesundheitsrisiko.


Zahlen, die nachdenklich machen

Die Daten aus dem DKV-Report sprechen eine klare Sprache:

  • 613 Minuten Sitzzeit pro Werktag – rund zwei Stunden mehr als noch vor zehn Jahren
  • 77 % der Befragten sitzen täglich mehr als acht Stunden
  • Nur rund 30 % der Vielsitzenden gleichen diese Belastung durch ausreichend Bewegung aus
  • Lediglich 32 % erfüllen die kombinierten WHO-Empfehlungen für Ausdauer- und Muskeltraining

 

Besonders alarmierend: Nur 2 % der Bevölkerung gelten als rundum gesund. Bewegungsmangel ist dabei einer der zentralen Einflussfaktoren – und das unabhängig davon, ob jemand im Büro oder im Homeoffice arbeitet.


Warum Ergonomie allein nicht mehr ausreicht

Viele Homeoffice-Arbeitsplätze sind ergonomisch „gut gemeint“, aber nicht konsequent umgesetzt: Küchenstühle, starre Bürostühle oder improvisierte Schreibtische sind keine Seltenheit. Doch selbst bei optimaler Einstellung gilt laut aktueller Forschung:
Eine perfekte Sitzhaltung verliert ihren Nutzen, wenn sie zu lange unverändert bleibt.

Der DKV-Report bestätigt, dass Menschen mit langen täglichen Sitzzeiten häufiger unter:

  • Rücken- und Nackenbeschwerden
  • Durchblutungsproblemen
  • Konzentrationsschwächen

leiden – unabhängig davon, wie ergonomisch ihr Arbeitsplatz eingerichtet ist. Das eigentliche Problem ist der fehlende Bewegungswechsel.


Aktives Sitzen als Antwort auf den Bewegungsmangel

Gerade im Homeoffice, wo äußere Bewegungsimpulse fehlen, gewinnt aktives Sitzen an Bedeutung. Statt starrer Sitzpositionen fördern moderne Sitzlösungen kontinuierliche Mikrobewegungen, die den Körper auch während konzentrierter Bildschirmarbeit aktiv halten.

Interstuhl setzt hier auf wissenschaftlich fundierte Lösungen:

  • EVERY ACTIVE mit Flextech-Mechanik ermöglicht dreidimensionale Bewegungen im Sitzen und unterstützt kontinuierliche Haltungswechsel – ideal für lange Arbeitstage zu Hause.
  • PURE mit Smart-Spring-Technologie passt sich dynamisch an Bewegungen und Körpergewicht an und fördert aktives, dreidimensionales Sitzen ohne manuelle Einstellungen.


Fazit: Homeoffice braucht Bewegung

Der DKV-Report 2025 macht deutlich: Bewegungsmangel ist eines der größten Gesundheitsrisiken unserer Zeit – und das Homeoffice verstärkt diese Entwicklung zusätzlich. Unternehmen und Mitarbeitende sind gleichermaßen gefordert, Arbeitsplätze neu zu denken.

Wer im Homeoffice auf dynamische Sitzlösungen setzt und Bewegung bewusst in den Arbeitsalltag integriert, investiert nicht nur in Gesundheit, sondern auch in Leistungsfähigkeit, Konzentration und langfristige Motivation.

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